Große Elbstraße

Ansprechpartner

Abteilungsleiter:

Dipl.-Ing. Knut Stender
Tel. 040 - 553 008-45

Kalkulation:
Dipl.-Ing. Peter Flashaar
Tel. 040 - 553 008-55

Oberbauleiter:
Dipl.-Ing. Andreas von Rekowski
Tel. 040 - 553 008-50

Fax 040 - 553 75 96
E-Mail: zentrale
@preussebau-hh.de


Auftrag: Regen- und Schmutzwassersielneubau "Große Elbstraße"
Auftraggeber: Hamburger Stadtentwässerung
Planung: IGT Ingenieurgesellschaft für Bauwesen
Baubeginn: Juli 2009

Die Freie und Hansestadt Hamburg, das Bezirksamt Altona betreibt zurzeit die Anhebung der Großen Elbstraße. Im Abschnitt von der Kaistraße bis zur westlichen Kante der Halle V (Kühlhaus) erfolgt die endgültige Herstellung des neuen Höhenniveaus. Östlich anschließend wird bis zur Kühlhausanlieferungszone eine provisorische Rampe eingerichtet. Der Straßenabschnitt wird dabei für die Anfahrbarkeit der noch im Bau befindlichen Hafenrandbebauung (Neubau der „TWINS“ und Bebauung des Sichelgrundstücks) auf ein HWS-sicheres Niveau von NN +7,50 gebracht.
Das vom laufenden Hochbau und von der Straßenanhebung betroffene Einzugsgebiet der Großen Elbstraße sowie die Anschlussgebiete in Richtung Westen (Neumühlen) werden zurzeit noch über Mischwassersiele entwässert. Etwa ab der Einmündung Elbberg/Große Elbstraße in Richtung Osten, beginnt in der Großen Elbstraße die Entwässerung über ein vorhandenes Trennsystem der Hamburger Stadtentwässerung.
Im Rahmen dieser Baumaßnahme wird das vorhandene Trennsystem in Richtung Westen im Zuge des Straßenbauvorhabens verlängert. Die Endhaltung des vorhandenen Schmutzwassersieles wird mit einer Rohrleitung DN 400 von Große Elbstraße 145 nach Westen bis zum Anschluss an den vorhandenen HWS Schieberschacht verlängert. Der vorhandene Druckleitungsabschnitt parallel zum hier herzustellenden S-Siel DN 400 soll dadurch verkürzt und im Rahmen der Baumaßnahme aufgehoben werden.
Das vorhandene M-Siel Kl. V (580/820) wurde im o.a. Sielbauabschnitt mit der Fernaugenkamera befahren. An den Rohrleitungen aus Mauerwerk wurden erhebliche Schäden der Klasse 1 (durchgehende Längs- u. Querrisse, Verformungen, Scherbenbildung) festgestellt. Das vorhandene M-Siel kann nicht wie ursprünglich geplant zum R-Siel umfunktioniert werden, sondern muss im Rahmen dieser Baumaßnahme innerhalb der herzustellenden Baugruben ausgebaut bzw. außerhalb der Baugruben mit Dämmer verfüllt und durch das neu herzustellende R-Siel ersetzt werden.
Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden rd. 313 m S-Siel DN 400, 27 m R-Siel DN 800, 148 m R-Siel DN 600, 50 m R-Siel DN 400 und 5 m R-SieI DN 300 sowie die vorhandenen R- und S-Sielanschlussleitungen im Baufeld in offener Bauweise neu hergestellt.


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